Benutzerdefinierte Felder und Emojis in Asana

In meiner ausführlichen Betrachtung von Asana bin ich auf eine Eigenschaft nicht groß eingegangen: Aufgaben können neben den Standard-Feldern wie Titel oder Datum auch eigene, selbst definierte Felder bekommen. Bis zu 20 solcher Felder kann ich in einem einzelnen Projekt hinzufügen. Dabei kann jedes Feld einen eigenen Namen bekommen und entweder Text oder Zahlen oder ein Auswahlfeld beinhalten. Dadurch ergeben sich unzählige Erweiterungsmöglichkeiten für ganz spezifische Anforderungen einzelner Branchen, Kunden oder Projekte. Das ganze steht leider nur für Nutzer des Premium-Tarifs zur Verfügung.

Jetzt hat Asana eine Neuerung bekannt gegeben: In benutzerdefinierten Feldern können Emojis eingesetzt werden. Wow, das hat mir gerade noch gefehlt, war mein erster Gedanke. Und ehrlich, das ist doch kein Feature, das für mich relevant ist. Emojis sind auch nicht mein „way of life“, wie Asanas Blogartikel verlauten lässt. Vielleicht lässt sich Emojis aber doch etwas sinnvolles abgewinnen, wenn ich definierte Grafiken in einem Auswahlfeld zur Verfügung stelle und damit das Risiko (rot – gelb – grün) oder eine Freigabe (Daumen hoch) darstellen kann. All das ginge natürlich auch mit Text, aber visuell wird es schneller erfasst. Wer es mag…

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Asana spricht mit Slack

Die Projektmanagement-Website Asana und das Messaging-Tool Slack können jetzt miteinander integriert werden und die Zusammenarbeit im Team weiter vereinfachen.

Häufig bespricht das Team während einer Diskussion in Slack eine neue Aufgabe. Bisher musste sich das jemand notieren oder in Asana wechseln, um dort einen neuen Task anzulegen. Mit der neuen „Asana for Slack“-App ist es möglich, direkt in Slack einen Asana-Task zu definieren, ohne dass ich Slack verlassen muss. Hierzu muss ich in Slack einfach nur den Befehl /asana create eingeben, und schon öffnet sich ein neues Fenster mit Feldern für Aufgabe, verantwortliche Person, Termin und so weiter.

Auch bestehende Asana-Aufgaben können direkt in Slack aufgerufen und bearbeitet werden. Das ist nicht ganz so komfortabel, denn ich muss den Web-Link zu der Asana-Aufgabe kennen. Sobald dieser aber in Slack eingefügt wird, habe ich Zugriff auf ein Kontextmenü, so dass alle bequem auf die Aufgabe zugreifen und sie bearbeiten können. Interessant ist hier sicher die Möglichkeit, Verantwortliche und Termine zu ändern oder die Aufgabe als erledigt zu markieren.

Aus Asana bekannt sind bereits die Benachrichtigungen. Diese kann ich mir jetzt auch in Slack anzeigen lassen – sofern ich bei Asana nicht angemeldet bin. Dies geht entweder durch eine Bestätigung bei der Installation des Updates, oder über den Slack-Befehl /asana settings.

Eine Anleitung zum Update und den Download-Link gibt es unter https://asana.com/de/guide/help/api/slack2.0