Der Realität ins Auge blicken

Nicht sehen, nichts hören, nichts sagen. Wer kennt sie nicht, die berühmten drei Affen, die sich Augen, Ohren und Mund zuhalten. Und wie oft tendieren wir selbst dazu, bei Schwierigkeiten lieber nicht so genau hinzusehen und sich auf die Dinge zu fokussieren, die angenehm reibungslos laufen. Doch damit komme ich nicht weit und werden letztendlich scheitern. Genauso wenig hilft es, die Probleme zu verharmlosen oder gar schön zu reden.

Wenn ich erfolgreich sein will, dann hilft nur eins: Ich muss erkennen, wie schlimm es wirklich ist. Ich muss dafür genau hinsehen und mich den brutalen Fakten stellen. Ich muss das Problem in seiner umfassenden Ausprägung begreifen und den Finger in die Wunde legen. Das muss ich auch meinem Team und meinen Kollegen so kommunizieren. Wir müssen begreifen, welches Risiko hier schlummert und dass es uns jederzeit übel treffen kann.

Das ist jetzt aber kein Freifahrtschein für Holzhammer und Bulldozer. Ich brauche niemanden beschuldigen und auch keine schmutzige Wäsche waschen. Wichtiger ist es, sich an die Fakten zu halten und den ganzen Sumpf analytisch zu sezieren. Dabei kann ich mich ausschließlich auf der sachlichen Ebene bewegen und die Ursachen offen legen.

Nur wenn ich dazu bereit bin, habe ich eine Chance es zu verbessern.

Nicht den Mut verlieren

Die sachliche Problem-Analyse sollte dann auch in der Perspektive nach vorne sachlich bleiben. Ich darf nicht der Verlockung erliegen falsche Erwartungen zu wecken. Und wenn ich gar reine Hoffnung verbreite, ohne einen validen Grund dafür zu haben, werde ich immer wieder schnell enttäuscht werden.

Denn wenn das Problem so groß ist, wie oben benannt, dann wird auch der Weg zur Lösung lang und steinig werden. Wir können uns auf eine langwierige Reise einstellen, deren Einzelheiten wir heute noch gar nicht kennen. Und es wird harte Arbeit werden, uns einen Weg zu erarbeiten.

Aber wenn wir die feste Überzeugung haben, dass wir das Ziel erreichen werden, dann können wir auch Rückschläge wegstecken. Ich brauche den positiven Glauben daran, dass wir unseren Weg gehen werden. Und ich sollte den Kopf oben lassen, so dass ich immer das Ziel im Blick behalte und mich nicht beirren lasse. Auch wenn andere zweifeln, bleibe ich dran und gehe Schritt für Schritt meinen Weg.

 

Die Überschriften und der Grundgedanke stammen aus dem Buch Der Weg zu den Besten.

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