Wie Unternehmensberater Präsentationen erstellen

Sie wollten immer schon wissen, was die Präsentationen von großen Beratern so besonders macht? Es sind nur drei Dinge – und diese können Sie auch lernen:

  1. Konzentrieren Sie sich auf eine Kernbotschaft
  2. Strukturieren Sie den Vortrag nach dem Prinzip der Pyramide
  3. Verwenden Sie sprechende Überschriften

Eine ausführliche Anleitung und Fallstudien namhafter Beratungsfirmen finden Sie in dem kostenlosen E-Book Präsentieren wie ein Berater.

Präsentationen konzipieren mit Mindmaps

Wie löse ich den Knoten in meinem Kopf? Wie bringe ich meine ganzen Gedanken in eine aussagekräftige Präsentation? Mit PowerPoint und Keynote wird es jedenfalls nichts!

Denn zu diesem Zeitpunkt ist es für eine Präsentations-Software viel zu früh. PowerPoint zwängt uns zu früh in seine eigene Struktur und Denkweise. Das Resultat sind dann unendliche Seiten mit Listen, Schlagsätzen oder noch schlimmer mit Fließtext.

Dabei gibt es eine viel bessere und bewährte App: Stift und Papier. Und damit lassen sich Konzepte und Strukturen viel freier und passender erstellen als mit PowerPoint. Haben Sie schon einmal eine Mindmap erstellt? Das ist ganz einfach: Ausgehend von einem zentralen Thema in der Mitte sammeln Sie alle Gedanken sternförmig und verbinden mit einer einfachen Linie jeden Gedanken mit dem zentralen Thema. Gedanken können auch wieder untergeordnete Gedanken erhalten und mit diesen verbunden werden.

Gruppierungen bringen Struktur in die Präsentation

So wächst das Präsentations-Thema zunächst als lose Gedanken-Sammlung. Ähnliche Gedanken gehören dabei in eine Gruppe, so dass sich einzelne Themen herausbilden. Wenn alle Gedanken notiert sind, beginnt der zweite Schritt: Gruppieren und Strukturieren. Welche Themen sind relevant für die Präsentation und was ist zu vernachlässigen? Welche Unterpunkte müssen für ein Thema benannt werden? In welcher Reihenfolge werden die Themen angeordnet und präsentiert? All diese Fragen können mit der Mindmap bearbeitet und beantwortet werden.

Und erst wenn diese Struktur steht, dann kommt PowerPoint zum Einsatz. Und dann hat die Präsentation auch Struktur und folgt einem klar durchdachten Konzept.

Aufgeben gilt nicht – Wie Sie schneller arbeiten können

Manchmal beißen wir uns an einer unlösbaren Aufgabe fest und haben einen starken Ehrgeiz es doch noch lösen zu können. Dabei investieren wir immer mehr Zeit, wollen nicht aufgeben und schaffen es trotzdem nicht. Am Ende ist viel Zeit verloren und immer noch kein Ergebnis in Sicht.

In anderen Fällen werfen wir viel zu früh die Flinte ins Korn. Die erste Blockade im Kopf wirft uns zurück oder das erste Problem, das wirklich Nachdenken erfordert, lässt uns die Aufgabe abschreiben. Das ist gerne bei ungeliebten Aufgaben der Fall.

Dabei gibt es zwei einfache Regeln, wie wir das Beste aus der Situation machen können.

Wenn ein kreativer Prozess plötzlich stockt, dann bleiben Sie mindestens 1 Minute länger dran. Geben Sie nicht sofort auf, nur weil Sie nachdenken müssen. Ihr Gehirn ist leider faul und bequem und möchte den einfachen Weg gehen. Aber so schnell lassen Sie das nicht zu. Zwingen Sie sich und Ihr Gehirn, für 1 Minute aktiv nachzudenken. Häufig ist mit etwas Disziplin die Hürde überwunden und die Gedanken fließen wieder.

Wenn Sie mit einer neuen Aufgabe starten, dann verschwenden Sie höchstens 15 Minuten. Schauen Sie auf die Uhr, wann Sie starten und legen Sie los. Aber wenn nach 15 Minuten immer noch kein Konzept, keine Idee vorhanden ist, dann lohnt es sich nicht noch mehr Zeit zu verschwenden. Legen Sie die Aufgabe zur Seite und nehmen Sie sich später noch einmal vor. Vielleicht knobelt Ihr Gehirn unterbewusst weiter und zu einem anderen Zeitpunkt können Sie dann eine Idee abrufen.

Also nicht sofort aufgeben, mindestens 1 Minute dranbleiben. Aber wenn es nichts wird, dann nach spätestens 15 Minuten weglegen.

Fehler beim Entscheiden vermeiden

Wer Entscheidungen trifft, kann den richtigen oder den falschen Weg einschlagen. Häufig verfügen Sie nicht über alle notwendigen Informationen oder müssen Unsicherheiten berücksichtigen. Es gibt aber ein paar Fallen und Fehler, die Sie ganz einfach vermeiden können.

Psychologische Fehlschlüsse

Es gibt ein paar Fallen auf dem Weg zur Entscheidung, die Sie kennen und vermeiden sollten:

  • Der Anker-Effekt: Die zuerst genannte Zahl ist immer eine Orientierung für die weitere Diskussion, selbst wenn diese Zahl völlig zufällig ist. Wenn ich zum Beispiel 114 sage, und Sie dann frage wie alt Gandhi geworden ist, dann geben Sie mir eine andere Antwort, als wenn ich zuerst 23 sage und dann nach Gandhis Alter frage. Probieren Sie es aus!
  • Der Halo-Effekt: Der erste Eindruck – egal ob gut oder schlecht – beeinflusst Ihre weitere Beurteilung. Wenn Sie zunächst von einer Option überzeugt sind, dann tolerieren Sie eher Nachteile, von denen Sie im Anschluss erfahren. Wenn Ihr erster Eindruck negativ war, dann können auch positive Argumente Sie nur schwer überzeugen.
  • Die Anzahl der Alternativen: Wenn Sie jemand vor die Wahl zwischen zwei Alternativen stellt, dann müssen Sie sich nicht auf die beiden beschränken. Es kann gut sein, dass es eine dritte oder vierte Option gibt. Nur ist unser Denken sehr bequem und bewertet zunächst nur die genannten Möglichkeiten.

Falsche Vorgehensweise

Und es gibt noch ein paar häufige Fehler:

  • Sie beauftragen noch eine weitere Analyse. Dabei ist die Erfahrung eindeutig: Lange und aufwändige Wege zu einer Entscheidung kommen zu dem selben Ergebnis wie eine pragmatische Vorgehensweise mit den richtigen Teilnehmern. Zusätzliche Analysen bringen selten neue Erkenntnisse, sondern machen nur viel Arbeit und kosten Zeit.
  • Sie vertagen die Entscheidung. Aber Sie können nicht nicht entscheiden! Wenn Sie nichts tun, das Problem auf später verschieben oder eine lange Vorbereitung in kauf nehmen – immer dann entscheiden Sie sich jetzt für den Status Quo.
  • Sie lösen das falsche Problem. Wer es gewohnt ist zu entscheiden, der hat einen gewissen Automatismus entwickelt und ist zu schnell in seiner Schlussfolgerung. Fragen Sie sich: Was ist das wahre Problem? Worum geht es hier wirklich? Welche persönliche Motivation hat mein Gegenüber mir diese Entscheidung vorzulegen?